Route von San Juan

Kapelle von San Juan 

Ursprünglich im Jahre 1534 erbaut, besteht diese Kapelle nur noch aus einem einzigen Kirchenschiff, das 1780 durch Rekonstruktionen erhalten wurde. Den Namen hat die Kapelle von der Person, die sie wieder aufgebaut hat und die ein Ölgemälde von San Juan Bautista mit dem Heiligen Lamm spendete. Es sollte außerdem darauf hingewiesen sein, dass diese Kirche auch als Grabstätte dient, da der Philanthrop nach seinem Tod in der Eremitage begraben wurde, die er selbst wieder aufgebaut hatte.

Diese Ermita befindet sich im ältesten Stadtgebiet von Güímar, bestehend aus dem „El Paseo-Haus”, dem ältesten Haus in Güímar. Momentan hat sie Besitzer und für einen Besuch wird eine Genehmigung empfohlen.

Adresse: Capilla de San Juan, 38500 Güímar

 

Kapelle Calvario de San Juan

Diese Kapelle beherbergt den Schwarzen Christus, der für dieses Viertel von großer Bedeutung ist. Man ist hier davon überzeugt, dass nur drei Bilder mit diesen Merkmalen auf dem gesamten europäischen Kontinent zu finden sind. 

 

Das Chiringuito de San Juan 

Das „El Chiringuito de San Juan” ist ein Restaurant, in dem Sie Ziegenfleisch probieren können, welches ein typisches Produkt der Region Güímar ist. Ein gemütlicher und vertraulicher Ort, um die Energien wieder aufzuladen und unsere Reise durch die Höhen des Tales zu beenden. 

Adresse: Calle de San Juan, 4, 38500, Güímar

Öffnungszeiten: Dienstags bis samstags 10 - 16h, sonntags 10h - 17h

Telefon: +34 647 85 10 53


 

Das alte Wasserkraftwerk

Das Wasserkraftwerk wird von den Güímareros als “Hidro” bezeichnet. Aufgrund des Wasserflusses, der aus den Galerien der Schluchten stammt, beschloss die Firma Eléctrica de Canarias 1924, an dieser Stelle ein Wasserkraftwerk zu bauen. Sein Betrieb bestand darin das Wasser mehrerer Galerien zu diesem Gebäude zu leiten, wo aufgrund der Unebenheit die Geschwindigkeit des Wassers die Schaufeln des elektrischen Generators bewegen konnte. So lieferte  die Hidro der gesamten Stadt Güímar Strom. Als das Wärmekraftwerk “Las Caletillas” gebaut wurde, wurde es außer Betrieb genommen.

 

Schlucht von Badajoz 

Nachdem wir Güímar „arriba“, also den oberen Teil, besucht haben, können wir die Route beenden, indem wir dem Weg des Barranco de Badajoz folgen. Es ist von der Plaza de San Juan aus über eine Straße zu erreichen, die zum Eingang des Barranco führt.

Es handelt sich um eine Schlucht mit einem schmalen Kanal und sehr steilen Seitenwänden, in der eine große Vegetationsfülle vorhanden ist, die in die sogenannte Monteverde aufgenommen werden kann. Ein weiterer, wichtiger Aspekt, der heutzutage kaum Erwähnung in der Geschichte findet, ist der große Reichtum an Gewässern. Hier soll außerdem die Sommerresidenz des Menceys gewesen sein. Diese Tatsache wird bei der "Höhle des Cañizo" deutlich. 

Aus jüngerer Vergangenheit stammen die zahlreichen Galerien, die in die Wände gebohrt wurden, um Wasser zu erhalten (Izaña ist dabei die Älteste). Ein weiterer sehr interessanter Aspekt dieser Schlucht sind die Dragos, die sich in den steilen Wänden der Unterseite derselben befinden.

Adresse:  Barranco de Badajoz, 38500